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Gasometer Oberhausen – Ausflug in die größte Halle der Region
Du trittst durch eine schwere Tür und bleibst stehen. Über dir öffnet sich ein Raum, der so groß ist, dass dein Blick keinen Halt findet. Kein Fenster, kein Geräusch von draußen. Der Gasometer hat früher Gas gespeichert. Heute ist er der ungewöhnlichste Ausstellungsraum in Deutschland.

Was dich dort erwartet
Der Gasometer ist ein riesiger Stahlzylinder. Innen zeigt er große Ausstellungen, die meist über ein Jahr laufen und häufig mit sehr großen Bildern und Installationen arbeiten. Draußen führt ein Aufzug hinauf auf das Dach.
- Gewaltiger Innenraum
- Wechselnde Großausstellungen
- Aufzug auf das Dach
- Weiter Blick über das Ruhrgebiet
- Ankerpunkt der Route Industriekultur
- Komplett überdacht
Der Innenraum ist die eigentliche Attraktion
Was in der Ausstellung gezeigt wird, wechselt. Was bleibt, ist der Raum selbst. Es ist dunkel, kühl und still. Geräusche verhallen. Menschen sprechen dort automatisch leiser. Selbst wer sich für das Thema der Ausstellung nicht interessiert, kommt beeindruckt wieder heraus.

Hinauf auf das Dach
Ein Aufzug bringt dich nach oben. Von dort siehst du weit über das nördliche Ruhrgebiet: Hallen, Kanäle, Kräne, dahinter Grün. An klaren Tagen reicht der Blick sehr weit. Ob das Dach geöffnet ist, hängt vom Wetter ab – bei Sturm bleibt es zu.
Für wen sich der Besuch lohnt
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An einem Regentag
Der beste Regenausflug der Region. Du bist die ganze Zeit im Trockenen.
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Wenn du Besuch hast
Kaum jemand hat so etwas schon gesehen. Der Raum wirkt bei fast jedem.
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Wenn du Höhe magst
Das Dach gibt dir einen Überblick, den du sonst nirgends bekommst.
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Mit Kindern
Groß, dunkel, spektakulär. Kinder finden den Raum meist beeindruckend.
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Wenn du fotografierst
Innen wie außen ein dankbares Motiv. Bring ein lichtstarkes Objektiv mit.
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Als halber Tag
Ausstellung und Dach zusammen füllen einen Nachmittag gut aus.
So kommst du von der Wohnung hin
Von der Ahornstraße 25 in Essen-Stadtwald sind es rund 19 Kilometer nach Nordwesten. Mit dem Auto brauchst du etwa eine halbe Stunde. Parkplätze gibt es in der Nähe.
Ohne Auto fährst du ab dem Bahnhof Essen-Stadtwald mit der S6 zum Essener Hauptbahnhof und von dort weiter Richtung Oberhausen. Plane für den Hinweg mehr Zeit ein als mit dem Auto.

Wann ist es voll
| Zeitpunkt | Wie es dort ist |
|---|---|
| Werktags vormittags | Angenehm ruhig. Die beste Zeit für Fotos. |
| Wochenenden | Deutlich voller, besonders nachmittags. |
| Ferien und Feiertage | Am vollsten. Tickets besser vorher besorgen. |
| Regentage | Voll, weil alle den gleichen Gedanken haben. |
| Zwischen zwei Ausstellungen | Geschlossen. Vorher prüfen, ob gerade etwas läuft. |
Der Tipp für einen Regentag
Der Gasometer ist der Regentag-Ausflug schlechthin. Vom Parkplatz bis zur Tür sind es wenige Schritte, danach bist du drinnen. Nur das Dach fällt bei schlechtem Wetter aus. Dafür wirkt der Innenraum bei Regen sogar noch ein bisschen eindrucksvoller.
Häufige Fragen
Ist der Gasometer immer geöffnet?
Nein. Zwischen zwei Ausstellungen wird umgebaut, dann bleibt er geschlossen. Prüfe vor der Fahrt, ob gerade eine Ausstellung läuft.
Was kostet der Eintritt?
Für die Ausstellung und die Dachfahrt wird Eintritt verlangt. Die aktuellen Preise stehen auf der Seite des Gasometers.
Kann man immer aufs Dach?
Nicht bei jedem Wetter. Bei starkem Wind oder Sturm bleibt die Aussichtsplattform zu. Ein Aufzug bringt dich hinauf, du musst also nicht steigen.
Wie viel Zeit braucht man?
Für Ausstellung und Dach zusammen planst du etwa zwei bis drei Stunden ein, inklusive Anfahrt einen halben Tag.
Ist es dort kalt?
Im Innenraum ist es kühler als draußen, auch im Sommer. Nimm eine leichte Jacke mit.
Lohnt sich der Besuch mit kleinen Kindern?
Der Raum beeindruckt auch Kinder. Es ist allerdings dunkel und still, sehr kleine Kinder finden das manchmal unheimlich.
So wohnst du dabei
Oberhausen ist eine halbe Stunde entfernt. Das reicht für einen Nachmittag, aber nicht für einen Umzug. Deshalb wohnst du in Essen und fährst hin, wenn dir danach ist.





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Kurz gesagt
Der Gasometer ist ein Raum, den man gesehen haben muss. Er funktioniert bei jedem Wetter, er beeindruckt fast jeden Gast, und von Essen-Stadtwald bist du in einer halben Stunde dort. Prüfe nur vorher, ob gerade eine Ausstellung läuft.
