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Deutsches Bergbau-Museum Bochum – unter die Erde und hoch hinaus

Ein Aufzug bringt dich nach unten. Es wird kühl, es riecht nach Stein und Öl. Vor dir liegt ein Stollen mit Schienen, Maschinen und dunklen Wänden. Du läufst durch ein Bergwerk, ohne dass du dafür wirklich tief in die Erde musst.

Förderturm und Hauptgebäude des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum
Der Förderturm ist das Wahrzeichen des Museums. Foto: Jochen Teufel, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Was dich dort erwartet

Das Museum erzählt, wie die Menschen im Ruhrgebiet Kohle aus der Erde geholt haben. Das klingt trocken. Es ist es aber nicht.

Der wichtigste Teil liegt unter dem Haus. Dort gibt es ein Anschauungsbergwerk. Das sind viele hundert Meter Stollen mit echten Maschinen. Du gehst hindurch wie ein Bergmann. Über dir liegt allerdings nur die Straße, nicht ein Berg.

Oben zeigen mehrere Ausstellungen Werkzeuge, Modelle und Fotos. Und draußen steht der Förderturm. Der ist das Wahrzeichen von Bochum.

Das findest du vor Ort

  • Anschauungsbergwerk unter Tage
  • Förderturm mit Aussichtsplattform
  • Große Maschinen zum Anschauen
  • Ausstellung zur Kohle und zum Bergbau
  • Vieles ist auf Deutsch und Englisch erklärt
  • Führungen für Gruppen
  • Museumsshop und Café

Der Förderturm ist der beste Teil

Nach dem Bergwerk solltest du nach oben fahren. Der Förderturm hat eine Plattform in gut fünfzig Metern Höhe.

Von dort siehst du über Bochum. Bei klarer Luft erkennst du die Hügel des Sauerlands im Süden und die Halden im Norden. Du verstehst mit einem Blick, wie eng die Städte im Ruhrgebiet aneinanderliegen.

Nimm eine Jacke mit. Oben zieht es fast immer.

Luftbild des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum mit Förderturm und Hallen
Von oben erkennst du, wie weitläufig die Anlage ist. Foto: ChristianSchd, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wenn du Technik magst

    Große Maschinen, Seile und Räder. Hier kannst du dir alles aus der Nähe ansehen.

  • Wenn du Kinder dabei hast

    Der Gang durch den Stollen ist spannend. Es ist dunkel, aber nie gruselig.

  • Wenn es regnet

    Fast alles ist drinnen. Ein Regentag stört hier überhaupt nicht.

  • Wenn du wenig Zeit hast

    Zwei Stunden reichen für das Bergwerk und den Turm.

  • Wenn du die Region verstehen willst

    Nirgendwo wird die Geschichte der Kohle so gut erklärt.

  • Wenn du fotografierst

    Der Förderturm gibt von unten und von oben gute Bilder her.

So kommst du von der Wohnung hin

Von der Ahornstraße 25 in Essen-Stadtwald sind es 20,9 Kilometer mit dem Auto. Die Route dauert etwa 21 Minuten, wenn der Verkehr mitspielt.

Das Museum liegt mitten in Bochum und hat eine eigene Station am Nahverkehrsnetz. Wer nicht fahren mag, kommt also auch mit Bahn und Bus hin. Parkplätze gibt es direkt am Haus, sie sind an vollen Tagen aber schnell belegt.

Wann ist es voll, wann ist es ruhig

Zeitpunkt Wie es dort ist
Werktags vormittags Ruhig. Im Bergwerk bist du fast allein unterwegs.
Werktags nachmittags Oft Schulklassen. Es wird lauter, bleibt aber angenehm.
Samstag Gut besucht, vor allem am frühen Nachmittag.
Sonntag Der vollste Tag. Komm früh, dann sparst du Wartezeit.
Regentage Deutlich mehr los als sonst. Drinnen suchen dann viele Schutz.
Stahlkonstruktion des Förderturms am Bergbau-Museum Bochum von unten gesehen
Der Turm lässt sich besteigen. Oben wartet der Blick über Bochum. Foto: Etaped, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Häufige Fragen

Muss ich wirklich in ein Bergwerk hinunter?

Nein. Du fährst mit einem Aufzug ein paar Meter nach unten. Das Anschauungsbergwerk liegt direkt unter dem Museum. Wer nicht mag, bleibt oben und sieht sich die Ausstellungen an.

Ist der Weg unter Tage eng?

Die Stollen sind unterschiedlich hoch. An ein paar Stellen musst du den Kopf einziehen. Der Hauptweg ist aber breit und gut beleuchtet.

Kann ich mit dem Rollstuhl hin?

Die Ausstellungen oben sind gut erreichbar. Für das Bergwerk und den Förderturm frag am besten vorher beim Museum nach.

Wie lange brauche ich für alles?

Für Bergwerk und Turm reichen zwei Stunden. Wenn du alle Ausstellungen sehen willst, plane einen halben Tag ein.

So wohnst du dabei

Alle Apartments liegen in Essen-Stadtwald und in Essen-Frillendorf. Küche, WLAN und Waschmaschine gehören dazu. Du kannst also selbst kochen und deine Wäsche waschen, statt jeden Abend essen zu gehen.

Je länger du bleibst, desto günstiger wird die Nacht:

  • 1–6 NächteNormalpreis
  • ab 7 Nächten15 % weniger pro Nacht
  • ab 30 Nächten30 % weniger pro Nacht

Direkt buchen lohnt sich. Mit dem Code DIREKT25 buchst du günstiger als über ein Portal. Sieben Wohnungen stehen zur Wahl: vier in der Ahornstraße 25 mit Aufzug, zwei in der Ernestinenstraße 226 ohne Aufzug und eine neue in der Kuglerstraße 34.

Wer länger bleibt, sieht mehr

Ein Museum wie dieses lohnt sich doppelt, wenn du länger bleibst. Beim ersten Besuch gehst du durch das Bergwerk und fährst auf den Turm. Das ist der Pflichtteil.

Beim zweiten Besuch nimmst du dir eine einzelne Ausstellung vor und liest in Ruhe mit. Wer nur ein Wochenende hier ist, schafft das nie. Wer ein paar Wochen bleibt, kann sich das aufteilen.

Dazu kommt: Bochum ist mit dem Auto in gut zwanzig Minuten erreichbar. Das geht auch spontan an einem freien Abend oder an einem verregneten Samstag.

Länger bleiben, tiefer schauen

Bochum ist nur eine von vielen Städten in Reichweite. Wer Wochen statt Tage bleibt, sieht sie alle.

Verfügbarkeit prüfen

Kurz gesagt

Das Bergbau-Museum ist der Ort, an dem die Kohle greifbar wird. Unten läufst du durch echte Stollen, oben schaust du über die halbe Region. Von Essen-Stadtwald sind es rund einundzwanzig Kilometer. Wenn dich interessiert, warum das Ruhrgebiet so aussieht, wie es aussieht, fang hier an.

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